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  • johannes-kunze

    Projektvorstellung: Zustandsüberwachung von Dichtungslösungen von Trelleborg

    April 27, 2017 von Johannes Kunze von Bischhoffshausen, Manager Digital Transformation and Internet of Things at Trelleborg Sealing Solutions

    Trelleborg_SDIL

    Trelleborg Sealing Solutions schließt sich dem Smart Data Innovation Lab an. Damit will der Dichtungshersteller unter anderem an der intelligenten Dichtung forschen.

    Trelleborg Sealing Solutions hat sich dem Smart Data Innovation Lab, kurz SDIL, angeschlossen und das erste Projekt „Fortschrittliche Zustandsüberwachung für Dichtungslösungen“ auf den Weg gebracht. Das Hauptziel des Innovation Labs ist es, Entwicklungszyklen mit Smart-Data-Ansätzen zu beschleunigen. Zudem unterstützt die Initiative gemeinsame Forschungsprojekte.

    Trelleborgs Partner in diesem Projekt sind das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und IBM. Johannes Kunze von Bischhoffshausen, Manager für Digitale Transformation bei Trelleborg, erklärt: „Industrie 4.0 und das Internet der Dinge sind weltweit wichtige Themen. Immer mehr Anwender wollen intelligente Produkte. SDIL ist eine großartige Initiative, die es Komponentenentwicklern und Produzenten erleichtert, ihre Ziele zu erfüllen. Von intelligenten Dichtungssystemen träumen die Ingenieure bei Trelleborg seit langem. Zusammen mit SDIL wollen wir diesem Traum näher kommen.“

    Trelleborg Sealing Solutions arbeitet kontinuierlich an der Messung und Analyse von Dichtungssystemen. Durch die Nutzung der Big-Data-Technologie wendet das Unternehmen fortgeschrittenes maschinelles Lernen an, um neue Erkenntnisse zu gewinnen. Die Erkenntnisse sollen Testkosten senken und die Grundlage für eine fortschrittliche Zustandsüberwachung von Dichtungslösungen schaffen.


  • goetz-philip-brasche

    Huawei bringt neue leistungsfähige Hard- und Softwarelösungen in das SDIL ein

    Februar 19, 2017 von Götz Brasche, CTO IT R&D and Director Central Software Institute

    huawei-platform

    Huawei freut sich als neuer Kernpartner das SDIL zu unterstützen zu können!

    Ab sofort stellen wir Forschern und Industrie eine leistungsfähige Instanz unseres FusionInsights Systems mit Hardware und Software für Big Data Analysen zur Verfügung.

    Die Unterstützung des SDIL ist als eines der drei großen deutschen Kompetenzzentren für Big Data ein wichtiges Anliegen für Huawei. Neben der Unterstüzung der Forschungscommunities mit viel Know-How und eigenen Forschungsfragen, stellt Huawei mit FusionInsight Big Data Kerntechnologie bereit.

    Die Rechner wurden Anfang Februar an das SCC geliefert und werden momentan als wichtiger Teil der SDIL Plattform integriert. FusionInsight bietet eine umfassende Big Data-Softwareplattform für Batch- und Echtzeit-Analysen unter Verwendung der Hadoop- und Spark-Technologien. Das System nutzt HDFS, HBase, MapReduce und YARN/Zookeeper für das Hadoop-Clustering, zusammen mit Apache Spark für schnellere Echtzeitanalysen und interaktive Abfragen. Solr ermöglicht leistungsstarke Volltextsuchen in RTF-Dokumenten (Word und PDF), und Rich-APIs und Entwicklungs-Tools ermöglichen Ihnen die Anpassung des Systems für eine spezialisierte Datenanalyse.

    Besonders freut es uns, dass im SDIL (nun auch mit der Unterstützung von Huawei) eine einmalige Software- und Hardwarelandschaft geschaffen werden konnte, die gerade erst als einer von nur fünf europaweiten Innovation Spaces von der Big Data Value Association (BDVA) ausgezeichnet wurde. Das speziell auf industrielle Daten ausgerichtetes Angebot ist einmalig in Deutschland und lebt von der Zusammenarbeit vom Firmen und Forschungspartner über die Kernpartner des Projektes hinaus.

    Wir hoffen, dass auf Basis der Huawei FusionInsights weitere einmalige Möglichkeiten geschaffen werden können Datensätze und Datenströme mit professionellen Werkzeugen zu analysieren und neue Big Data-Architekturen zu testen (zum Beispiel durch neue Anwendungen im Bereich Streaming, die Integration der SAP HANA Vora mit unseren Spark und Hadoop Diensten). Damit steht innerhalb des SDIL einmalige Forschungsinfrastruktur gerade für angewandte Forschung rund um Big Data zur Verfügung um auf Daten aus der realen Welt zu forschen.


  • michael-beigl

    SDIL mit dem BDVA iSpace Label ausgezeichnet

    November 29, 2016 von Michael Beigl, SDIL Coordinator

    iSpace Logo

    Das Smart Data Innovation Lab ist einer der ersten fünf Big Data Value Innovation Spaces in der EU.

    Die Digitalisierung heute ändert Wirtschaftssystem und Gesellschaft ähnlich grundlegend wie die Industrialisierung 200 Jahre zuvor. Damit Akteure wie mittelständische Unternehmen oder Kommunen diesen Wandel aktiv für sich gestalten können, bietet das Smart Data Innovation Lab (SDIL) schon seit einiger Zeit Ressourcen und Hilfestellung an, um große Datenmengen zu analysieren und etwa Verkehrsströme oder Maschinenparks effizienter zu steuern. Nun wurde das SDIL als eine von fünf europäischen Forschungsplattformen mit dem Titel “BDVA i-Space” ausgezeichnet.

    Die Big Data Value Association (BDVA) unterstützt die EU-Kommission innerhalb des Forschungsrahmenprogramms Horizon 2020 darin, datenbezogene Wirtschaft und Wissenschaft zu vernetzen, Forschung und Innovation rund um datenintensive Herausforderungen zu unterstützen und das Fundament für datengetriebene Wertschöpfung in Europa zu legen. Den Titel “BDVA i-Space" erhalten organisations- und branchenübergreifende Datenzentren, die Herausforderungen interdisziplinär angehen und als europäische Drehscheiben für Forschung und Innovation rund um Big und Smart Data dienen.

    Harald Schöning (Forschungsleiter Software AG und SDIL-Board Mitglied) hat den Preis in Valencia auf dem BDVA Summit entgegengenommen.