Blog

  • Parinaz Ameri

    Big Data All Hands Meeting @ KIT

    Oktober 12, 2017 von Parinaz Ameri

    BDAHM

    Nach zwei spannenden Tagen ist das 2. Big Data All Hands Meeting und die Smart Data Innovation Conference nun vorbei.

    Nach zwei spannenden Tagen ist das 2. Big Data All Hands Meeting und die Smart Data Innovation Conference nun vorbei. Dass Big Data nicht nur ein großes Thema am Karlsruher Institut für Technologie ist, wie unser Vizepräsident Prof. Oliver Kraft gleich zu Beginn eindrücklich unterstrich, machten im Laufe der Konferenz über 25 Vorträge zu verschiedensten Themen bewusst.

    Ein weiteres Jahr erfolgreicher deutscher Big Data Forschung wurde präsentiert. Die verschiedenen Big Data Projekte berichteten neben Erfolgen auch über alte und neue Herausforderungen. Dass das Thema spannend bleibt, machten die Vorträge zu Recht und Privacy gleich zu Anfang der Konferenz klar.

    Dass insbesondere mit der Digitalisierung vieler Industriebereiche das Forschungsthema eine ökonomische Relevanz besitzt, wurde beispielsweise durch das Data Innovation Community Meeting im Bereich Industrie 4.0 klar. Das Big Data aber auch eine gesellschaftliche Dimension besitzt, wurde spätestens bei der Abendveranstaltung im ZKM klar, bei der datenorientierte Kunst zu sehen war.

    Gerade die Interdisziplinarität wurde immer wieder in den Vorträgen zu Anwendungen, Analytics und auch zu Plattformen thematisiert. Der Enthusiasmus sowohl bei Forschern als auch bei der Industrie war während der ganzen Veranstaltungen greifbar. Insbesondere wurden Chancen zum Netzwerken ausgiebig genutzt. Die Hands-On-Tutorials auf dem SDIL widmeten sich zum Abschluss der Konferenz den dominierenden Themen Analytics und Maschinellen Lernen.

    Nach der letztjährigen und erfolgreichen Veranstaltung beim SCADS in Dresden freuen wir uns schon heute auf ein Wiedersehen spätestens im nächsten Jahr am BBDC in Berlin. Wir bedanken uns bei allen Teilnehmern!

    In den nächsten Tagen werden wir hier noch Folien und Fotos zum Meetup hochladen.


  • johannes-kunze

    Projektvorstellung: Zustandsüberwachung von Dichtungslösungen von Trelleborg

    April 27, 2017 von Johannes Kunze von Bischhoffshausen, Manager Digital Transformation and Internet of Things at Trelleborg Sealing Solutions

    Trelleborg_SDIL

    Trelleborg Sealing Solutions schließt sich dem Smart Data Innovation Lab an. Damit will der Dichtungshersteller unter anderem an der intelligenten Dichtung forschen.

    Trelleborg Sealing Solutions hat sich dem Smart Data Innovation Lab, kurz SDIL, angeschlossen und das erste Projekt „Fortschrittliche Zustandsüberwachung für Dichtungslösungen“ auf den Weg gebracht. Das Hauptziel des Innovation Labs ist es, Entwicklungszyklen mit Smart-Data-Ansätzen zu beschleunigen. Zudem unterstützt die Initiative gemeinsame Forschungsprojekte.

    Trelleborgs Partner in diesem Projekt sind das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und IBM. Johannes Kunze von Bischhoffshausen, Manager für Digitale Transformation bei Trelleborg, erklärt: „Industrie 4.0 und das Internet der Dinge sind weltweit wichtige Themen. Immer mehr Anwender wollen intelligente Produkte. SDIL ist eine großartige Initiative, die es Komponentenentwicklern und Produzenten erleichtert, ihre Ziele zu erfüllen. Von intelligenten Dichtungssystemen träumen die Ingenieure bei Trelleborg seit langem. Zusammen mit SDIL wollen wir diesem Traum näher kommen.“

    Trelleborg Sealing Solutions arbeitet kontinuierlich an der Messung und Analyse von Dichtungssystemen. Durch die Nutzung der Big-Data-Technologie wendet das Unternehmen fortgeschrittenes maschinelles Lernen an, um neue Erkenntnisse zu gewinnen. Die Erkenntnisse sollen Testkosten senken und die Grundlage für eine fortschrittliche Zustandsüberwachung von Dichtungslösungen schaffen.


  • goetz-philip-brasche

    Huawei bringt neue leistungsfähige Hard- und Softwarelösungen in das SDIL ein

    Februar 19, 2017 von Götz Brasche, CTO IT R&D and Director Central Software Institute

    huawei-platform

    Huawei freut sich als neuer Kernpartner das SDIL zu unterstützen zu können!

    Ab sofort stellen wir Forschern und Industrie eine leistungsfähige Instanz unseres FusionInsights Systems mit Hardware und Software für Big Data Analysen zur Verfügung.

    Die Unterstützung des SDIL ist als eines der drei großen deutschen Kompetenzzentren für Big Data ein wichtiges Anliegen für Huawei. Neben der Unterstüzung der Forschungscommunities mit viel Know-How und eigenen Forschungsfragen, stellt Huawei mit FusionInsight Big Data Kerntechnologie bereit.

    Die Rechner wurden Anfang Februar an das SCC geliefert und werden momentan als wichtiger Teil der SDIL Plattform integriert. FusionInsight bietet eine umfassende Big Data-Softwareplattform für Batch- und Echtzeit-Analysen unter Verwendung der Hadoop- und Spark-Technologien. Das System nutzt HDFS, HBase, MapReduce und YARN/Zookeeper für das Hadoop-Clustering, zusammen mit Apache Spark für schnellere Echtzeitanalysen und interaktive Abfragen. Solr ermöglicht leistungsstarke Volltextsuchen in RTF-Dokumenten (Word und PDF), und Rich-APIs und Entwicklungs-Tools ermöglichen Ihnen die Anpassung des Systems für eine spezialisierte Datenanalyse.

    Besonders freut es uns, dass im SDIL (nun auch mit der Unterstützung von Huawei) eine einmalige Software- und Hardwarelandschaft geschaffen werden konnte, die gerade erst als einer von nur fünf europaweiten Innovation Spaces von der Big Data Value Association (BDVA) ausgezeichnet wurde. Das speziell auf industrielle Daten ausgerichtetes Angebot ist einmalig in Deutschland und lebt von der Zusammenarbeit vom Firmen und Forschungspartner über die Kernpartner des Projektes hinaus.

    Wir hoffen, dass auf Basis der Huawei FusionInsights weitere einmalige Möglichkeiten geschaffen werden können Datensätze und Datenströme mit professionellen Werkzeugen zu analysieren und neue Big Data-Architekturen zu testen (zum Beispiel durch neue Anwendungen im Bereich Streaming, die Integration der SAP HANA Vora mit unseren Spark und Hadoop Diensten). Damit steht innerhalb des SDIL einmalige Forschungsinfrastruktur gerade für angewandte Forschung rund um Big Data zur Verfügung um auf Daten aus der realen Welt zu forschen.


  • michael-beigl

    SDIL mit dem BDVA iSpace Label ausgezeichnet

    November 29, 2016 von Michael Beigl, SDIL Coordinator

    iSpace Logo

    Das Smart Data Innovation Lab ist einer der ersten fünf Big Data Value Innovation Spaces in der EU.

    Die Digitalisierung heute ändert Wirtschaftssystem und Gesellschaft ähnlich grundlegend wie die Industrialisierung 200 Jahre zuvor. Damit Akteure wie mittelständische Unternehmen oder Kommunen diesen Wandel aktiv für sich gestalten können, bietet das Smart Data Innovation Lab (SDIL) schon seit einiger Zeit Ressourcen und Hilfestellung an, um große Datenmengen zu analysieren und etwa Verkehrsströme oder Maschinenparks effizienter zu steuern. Nun wurde das SDIL als eine von fünf europäischen Forschungsplattformen mit dem Titel “BDVA i-Space” ausgezeichnet.

    Die Big Data Value Association (BDVA) unterstützt die EU-Kommission innerhalb des Forschungsrahmenprogramms Horizon 2020 darin, datenbezogene Wirtschaft und Wissenschaft zu vernetzen, Forschung und Innovation rund um datenintensive Herausforderungen zu unterstützen und das Fundament für datengetriebene Wertschöpfung in Europa zu legen. Den Titel “BDVA i-Space" erhalten organisations- und branchenübergreifende Datenzentren, die Herausforderungen interdisziplinär angehen und als europäische Drehscheiben für Forschung und Innovation rund um Big und Smart Data dienen.

    Harald Schöning (Forschungsleiter Software AG und SDIL-Board Mitglied) hat den Preis in Valencia auf dem BDVA Summit entgegengenommen.


  • till

    Oktober 30, 2016 von


    Im Rahmen der ersten Konferenz über Smart Data Innovation präsentierten das Smart Data Innovation Lab (SDIL) und seine Data Innovation Communities ihre Arbeit und bieten eine praktische Erfahrung der SDIL Platform.

    Es ist nun 2 Jahre her, dass das Smart Data Innovation Lab ins Leben gerufen wurde. Aus einer Initiative des nationalen IT-Gipfels der Bundesregierung wurde inzwischen mit Hilfe der Mitglieder und Partner aus Industrie und Forschung sowie mit Unterstützung des BMBF ein zentraler Anlaufpunkt für Forscher und Entwickler aus Industrie und Forschung. Inzwischen “rechnen” eine ganze Reihe von Projekten auf der kostenfrei und unkompliziert zur Verfügung gestellten einzigartigen Smart-Data-Hardware und -Software des SDIL, und besonders um den Mittelstand ist inzwischen eine ganze Community entstanden.

    Gerne möchte ich Sie daher zu der ersten Konferenz rund um die “Smart Data Innovation” und das Smart Data Innovation Lab einladen. Die Konferenz steht unter dem Motto die Kooperation zwischen Wirtschaft, öffentlicher Hand und Forschung im Bereich Big Data und Smart Data-Technologien zu beschleunigen.

    Anbei finden Sie das vorläufige Programm (https://indico.scc.kit.edu/indico/event/248/timetable/#20161013.detailed) mit

    • Vorträgen zu vielem konkreten Smart Data Projekten, Ökosystemen und Technologien (Donnerstag Vormittag),

    • praktischen Tutorials, bei denen Sie selber auf den Systemen experimentieren dürfen (Donnerstag Nachmittag),

    • Workshops der Data Innovation Communities (Mittwoch Nachmittag).

    Die Konferenz findet am Steinbuch Center for Computing (SCC) am Campus Nord des KIT statt. Eine Anmeldung ist zwingend erforderlich, um Zugang und Transfer zu organisieren. Am SCC kann dann auch die abgesicherte physikalischen Recheninfrastruktur des SDIL sowie andere Großrechner auf dem Gelände des ehemaligen Forschungszentrum Karlsruhe besichtigt werden.

    Zu der Konferenz und zu den Data-Innovation-Communities können Sie sich kostenfrei unter www.sdil.de anmelden.