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  • andreas_wierse

    Februar 27, 2018 von Andreas Wierse, Geschäftsführer Sicos BW

    sicos_bitkom_2018

    Matthias Keller berichtete von den Erfahrungen mit Smart Data Analytics sowie dem SDSC-BW.

    Unter 150 Einreichungen konnte wir uns als Smart Data Solution Center Baden-Württemberg (SDSC-BW) zusammen mit Matthias Keller von Echobot einen Slot im prall gefüllten Vortragsprogramm des Big Data Summit der bitkom am 28. Februar in Hanau sichern. Die Veranstaltung fand zusammen mit dem AI Summit (29. Februar) statt, der künstliche Intelligenz fokussierte und an dem über 1.000 Menschen teilnahmen.

    Matthias Keller berichtete von den Erfahrungen mit Smart Data Analytics sowie dem SDSC-BW und erläuterte dabei auch, wie die Zusammenarbeit dabei half, neue Methoden zu identifizieren.

    Echobot Media Technologies GmbH analysiert für ihre Kunden täglich Millionen Texte von Webseiten, sozialen Medien und Nachrichtenseiten. Die Analysen helfen zum Beispiel beim Marketing, Vertrieb oder der Optimierung der Pressearbeit. Heute ist das Unternehmen eine Business-Information-Intelligence-Plattform, die Milliarden digitaler Inhalte analysiert und ihre Kunden in Echtzeit mit den für sie relevanten Daten und Informationen versorgt. Unternehmen, die sich wie Echobot auf Big Data- und Smart Data-Projekte spezialisiert haben, stehen immer wieder vor der Herausforderung, geeignete Methoden und Algorithmen auszuwählen und bei Analysen einzusetzen. Die Auswahl und optimale Konfiguration dieser Werkzeuge ist dabei entscheidend und beeinflusst die Qualität der späteren Ergebnisse nachhaltig. Ziel des Projekts mit dem SDSC-BW war es, sowohl hardware- als auch softwareseitige Optimierungspotentiale zu ermitteln und Empfehlungen für die zur Anwendung kommenden Analyseverfahren abzuleiten. Die besondere Herausforderung im durchgeführten Projekt lag in der großen Anzahl unterschiedlicher Text-Klassen bzw. Kategorien und der daraus resultierenden großen Anzahl an Trainingsdaten („Beispiel-Texte“). Die hohen Anforderungen machten u. a. Spezial-Hardware erforderlich, die Echobot selbst nicht zur Verfügung stand. Hier konnte das SDIL seine Stärken ausspielen.

    Bei der Veranstaltung nutzten wir auch die Chance, das Smart Data Solution Centers Baden-Württemberg vorzustellen. Dabei standen Erfolgsgeschichten aus der Praxis im Vordergrund: etwa die Potenzialanalyse von Bilcare, Dr. Hartmann, Fuchs, Hermle, Herrenknecht und dem Huber Verlag. Neben vielen interessanten Gesprächen mit anderen Teilnehmern sowie Ausstellern und Sponsoren konnte auch ein Kontakt aus dem Ländle gewonnen werden, mit dem bereits eine neue Potenzialanalyse vorbereitet wird. Die Teilnahme war also rundum erfolgreich!


  • Parinaz Ameri

    Big Data All Hands Meeting @ KIT

    Oktober 12, 2017 von Parinaz Ameri

    BDAHM

    Nach zwei spannenden Tagen ist das 2. Big Data All Hands Meeting und die Smart Data Innovation Conference nun vorbei.

    Nach zwei spannenden Tagen ist das 2. Big Data All Hands Meeting und die Smart Data Innovation Conference nun vorbei. Dass Big Data nicht nur ein großes Thema am Karlsruher Institut für Technologie ist, wie unser Vizepräsident Prof. Oliver Kraft gleich zu Beginn eindrücklich unterstrich, machten im Laufe der Konferenz über 25 Vorträge zu verschiedensten Themen bewusst.

    Ein weiteres Jahr erfolgreicher deutscher Big Data Forschung wurde präsentiert. Die verschiedenen Big Data Projekte berichteten neben Erfolgen auch über alte und neue Herausforderungen. Dass das Thema spannend bleibt, machten die Vorträge zu Recht und Privacy gleich zu Anfang der Konferenz klar.

    Dass insbesondere mit der Digitalisierung vieler Industriebereiche das Forschungsthema eine ökonomische Relevanz besitzt, wurde beispielsweise durch das Data Innovation Community Meeting im Bereich Industrie 4.0 klar. Das Big Data aber auch eine gesellschaftliche Dimension besitzt, wurde spätestens bei der Abendveranstaltung im ZKM klar, bei der datenorientierte Kunst zu sehen war.

    Gerade die Interdisziplinarität wurde immer wieder in den Vorträgen zu Anwendungen, Analytics und auch zu Plattformen thematisiert. Der Enthusiasmus sowohl bei Forschern als auch bei der Industrie war während der ganzen Veranstaltungen greifbar. Insbesondere wurden Chancen zum Netzwerken ausgiebig genutzt. Die Hands-On-Tutorials auf dem SDIL widmeten sich zum Abschluss der Konferenz den dominierenden Themen Analytics und Maschinellen Lernen.

    Nach der letztjährigen und erfolgreichen Veranstaltung beim SCADS in Dresden freuen wir uns schon heute auf ein Wiedersehen spätestens im nächsten Jahr am BBDC in Berlin. Wir bedanken uns bei allen Teilnehmern!

    In den nächsten Tagen werden wir hier noch Folien und Fotos zum Meetup hochladen.


  • johannes-kunze

    Projektvorstellung: Zustandsüberwachung von Dichtungslösungen von Trelleborg

    April 27, 2017 von Johannes Kunze von Bischhoffshausen, Manager Digital Transformation and Internet of Things at Trelleborg Sealing Solutions

    Trelleborg_SDIL

    Trelleborg Sealing Solutions schließt sich dem Smart Data Innovation Lab an. Damit will der Dichtungshersteller unter anderem an der intelligenten Dichtung forschen.

    Trelleborg Sealing Solutions hat sich dem Smart Data Innovation Lab, kurz SDIL, angeschlossen und das erste Projekt „Fortschrittliche Zustandsüberwachung für Dichtungslösungen“ auf den Weg gebracht. Das Hauptziel des Innovation Labs ist es, Entwicklungszyklen mit Smart-Data-Ansätzen zu beschleunigen. Zudem unterstützt die Initiative gemeinsame Forschungsprojekte.

    Trelleborgs Partner in diesem Projekt sind das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und IBM. Johannes Kunze von Bischhoffshausen, Manager für Digitale Transformation bei Trelleborg, erklärt: „Industrie 4.0 und das Internet der Dinge sind weltweit wichtige Themen. Immer mehr Anwender wollen intelligente Produkte. SDIL ist eine großartige Initiative, die es Komponentenentwicklern und Produzenten erleichtert, ihre Ziele zu erfüllen. Von intelligenten Dichtungssystemen träumen die Ingenieure bei Trelleborg seit langem. Zusammen mit SDIL wollen wir diesem Traum näher kommen.“

    Trelleborg Sealing Solutions arbeitet kontinuierlich an der Messung und Analyse von Dichtungssystemen. Durch die Nutzung der Big-Data-Technologie wendet das Unternehmen fortgeschrittenes maschinelles Lernen an, um neue Erkenntnisse zu gewinnen. Die Erkenntnisse sollen Testkosten senken und die Grundlage für eine fortschrittliche Zustandsüberwachung von Dichtungslösungen schaffen.


  • goetz-philip-brasche

    Huawei bringt neue leistungsfähige Hard- und Softwarelösungen in das SDIL ein

    Februar 19, 2017 von Götz Brasche, CTO IT R&D and Director Central Software Institute

    huawei-platform

    Huawei freut sich als neuer Kernpartner das SDIL zu unterstützen zu können!

    Ab sofort stellen wir Forschern und Industrie eine leistungsfähige Instanz unseres FusionInsights Systems mit Hardware und Software für Big Data Analysen zur Verfügung.

    Die Unterstützung des SDIL ist als eines der drei großen deutschen Kompetenzzentren für Big Data ein wichtiges Anliegen für Huawei. Neben der Unterstüzung der Forschungscommunities mit viel Know-How und eigenen Forschungsfragen, stellt Huawei mit FusionInsight Big Data Kerntechnologie bereit.

    Die Rechner wurden Anfang Februar an das SCC geliefert und werden momentan als wichtiger Teil der SDIL Plattform integriert. FusionInsight bietet eine umfassende Big Data-Softwareplattform für Batch- und Echtzeit-Analysen unter Verwendung der Hadoop- und Spark-Technologien. Das System nutzt HDFS, HBase, MapReduce und YARN/Zookeeper für das Hadoop-Clustering, zusammen mit Apache Spark für schnellere Echtzeitanalysen und interaktive Abfragen. Solr ermöglicht leistungsstarke Volltextsuchen in RTF-Dokumenten (Word und PDF), und Rich-APIs und Entwicklungs-Tools ermöglichen Ihnen die Anpassung des Systems für eine spezialisierte Datenanalyse.

    Besonders freut es uns, dass im SDIL (nun auch mit der Unterstützung von Huawei) eine einmalige Software- und Hardwarelandschaft geschaffen werden konnte, die gerade erst als einer von nur fünf europaweiten Innovation Spaces von der Big Data Value Association (BDVA) ausgezeichnet wurde. Das speziell auf industrielle Daten ausgerichtetes Angebot ist einmalig in Deutschland und lebt von der Zusammenarbeit vom Firmen und Forschungspartner über die Kernpartner des Projektes hinaus.

    Wir hoffen, dass auf Basis der Huawei FusionInsights weitere einmalige Möglichkeiten geschaffen werden können Datensätze und Datenströme mit professionellen Werkzeugen zu analysieren und neue Big Data-Architekturen zu testen (zum Beispiel durch neue Anwendungen im Bereich Streaming, die Integration der SAP HANA Vora mit unseren Spark und Hadoop Diensten). Damit steht innerhalb des SDIL einmalige Forschungsinfrastruktur gerade für angewandte Forschung rund um Big Data zur Verfügung um auf Daten aus der realen Welt zu forschen.


  • michael-beigl

    SDIL mit dem BDVA iSpace Label ausgezeichnet

    November 29, 2016 von Michael Beigl, SDIL Coordinator

    iSpace Logo

    Das Smart Data Innovation Lab ist einer der ersten fünf Big Data Value Innovation Spaces in der EU.

    Die Digitalisierung heute ändert Wirtschaftssystem und Gesellschaft ähnlich grundlegend wie die Industrialisierung 200 Jahre zuvor. Damit Akteure wie mittelständische Unternehmen oder Kommunen diesen Wandel aktiv für sich gestalten können, bietet das Smart Data Innovation Lab (SDIL) schon seit einiger Zeit Ressourcen und Hilfestellung an, um große Datenmengen zu analysieren und etwa Verkehrsströme oder Maschinenparks effizienter zu steuern. Nun wurde das SDIL als eine von fünf europäischen Forschungsplattformen mit dem Titel “BDVA i-Space” ausgezeichnet.

    Die Big Data Value Association (BDVA) unterstützt die EU-Kommission innerhalb des Forschungsrahmenprogramms Horizon 2020 darin, datenbezogene Wirtschaft und Wissenschaft zu vernetzen, Forschung und Innovation rund um datenintensive Herausforderungen zu unterstützen und das Fundament für datengetriebene Wertschöpfung in Europa zu legen. Den Titel “BDVA i-Space" erhalten organisations- und branchenübergreifende Datenzentren, die Herausforderungen interdisziplinär angehen und als europäische Drehscheiben für Forschung und Innovation rund um Big und Smart Data dienen.

    Harald Schöning (Forschungsleiter Software AG und SDIL-Board Mitglied) hat den Preis in Valencia auf dem BDVA Summit entgegengenommen.