SDSC-BW: Smarte Sensordaten unterstützen die Fertigung von Verpackungslösungen

Hartfolienprodukte werden mittels sogenannter Kalander, also großen beheizten oder gekühlten Walzen, durch die das Rohmaterial geführt wird, hergestellt. Die Daten einer solchen Kalanderanlage, ausgestattet mit Rotations- und Temperatursensoren an den Walzen, standen im Fokus dieser Smart-Data-Analyse. Der Hartfolienhersteller Bilcare sammelte dazu über einen Zeitraum von sechs Monaten hochauflösende Sensorwerte verschiedener Kalander und stellte diese den Datenanalysten vom Smart Data Solution Center Baden-Württemberg (SDSC-BW)zur Verfügung. Insgesamt erfasste das Unternehmen die Fertigung von 13.000 Einzelaufträgen mit einem durchschnittlichen Gewicht von je 2 Tonnen in 1.500 Produktionsschichten.

Höchste Qualität bei ressourcenschonender Produktion ist eines der wichtigsten Differenzierungsmerkmale bei der Folienherstellung aus Rohmaterial. Die Aufgabe des SDSC-BW war es, Verbesserungspotential innerhalb der erfassten Prozessparameter zu finden. Dabei betrachteten sie beispielsweise Datenqualitätsaspekte, wie die Anzahl fehlender oder fehlerhafter Einträge. Nach der Zusammenführung, Bereinigung und Segmentierung der Datensätze untersuchten sie im Folgenden mit Hilfe von Smart-Data-Werkzeugen unterschiedliche Fragestellungen für Bilcare. So ging es unter anderem darum, signifikante Unterschiede im Produktionsverhalten in Bezug auf den Energieverbrauch für verschiedene Materialien zu identifizieren oder Fehlverhalten (Anomalien) während der Produktion zu erkennen.

Weitere Informationen hierzu finden Sie unter: www.sdsc-bw.de

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Projektpartner

Bilcare Research GmbH, Smart Data Solution Center Baden-Württemberg

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Smart Data Solution Center Baden-Württemberg