Smart Data-Lösungen für den produzierenden Mittelstand in Baden-Württemberg

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Das Projekt stellt neben dem BMBF-geförderten Projekt SDI-X, das zweite Standbein der staatlichen Förderung des SDILs dar. Das Projekt wird im Rahmen des Smart Data Solution Centers Baden-Württemberg (SDSC BW) vom Landesforschungsministerium (MWK) gefördert, um den Einsatz von geeigneten Smart Data-Technologien für den produzierenden Mittelstand zu erforschen. Der Antrag stellt die formale Eingliederung in das SDIL sicher, wie sie sich mittlerweile darstellt.

Das Smart Data Solution Center leistet einen einen übergreifenden Beitrag für alle SDIL-DICs, die auf Werkzeuge und Technologien fokussiert sind, spezifisch für den produzierenden Mittelstand (bis ca. 5000 Mitarbeitern) in Baden- Württemberg. Ziel dieses Projektes ist es den Einsatz von Datenanalysetechnologien für den Mittelstand durch einen vereinfachten Zugang zu erleichtern, der im Rahmen des Projektes erforscht wird. Innerhalb des Projektes werden Smart Data-Analysen von realen industriellen Datensätzen für den Mittelständler in Form von Potentialanalysen durchgeführt. Ziel ist es ein Bewusstsein zu schaffen, dass gerade für kleinere Unternehmen die Beteiligung in den Data Innovation Communities nicht nur als Vorbereitung dient, sondern sich daraus auch interessante Analysefragestellungen und -empfehlungen ergeben. Eine Einbindung insbesondere in das DIC Industrie 4.0 ist angestrebt. (Das SDSC-BW betreut momentan Firmen wie Herrenknecht, Bilcare Research und Rolf Benz. Über die Abteilung für Öffentlichkeitsarbeit des SDSC-BW entstanden bereits SDIL-relevante Kontakte zu ZF, Fischerwerke und Porsche in Baden-Württemberg.)

Nicht nur technisch geeignete Technologien aus dem SDIL-Kontext sollen für Mittelständler identifiziert werden, sondern besonders die einfache Nutzbarkeit und Integrierbarkeit in bestehende Systeme. So sollen beispielsweise die Betriebsdatenerfassung, MES und BI-Lösungen bewertet werden. Die Ergebnisse werden in Form von öffentlich zugänglichen Success-Stories veröffentlicht. Der Analysecode wird im SDIL-Repository bereitgestellt.

Ansprechpartner

Andreas Meier, andreas.meier@sdsc-bw.de

Zeitraum

Sept. 2014 – Aug. 2017