So unbeständig das Wetter auch ist, für Getränkehersteller ist es maßgeblich: Insbesondere sehr warmes Wetter schlägt sich entscheidend im Trink- und Kaufverhalten der Konsumenten nieder. Um mögliche Engpässe an heißen Tagen zu verhindern, müssen die Hersteller deshalb die Wetterlage in ihre Produktionsplanung mit einbeziehen. Denn gleichzeitig gilt es, Überproduktionen mit entsprechenden Lagerhaltungskosten bei geringerer Nachfrage zu vermeiden. Bei der Schätzung der Produktionsmengen vertraute Ensinger bislang auf die Erfahrungswerte aus den Vorjahreszeiträumen. Die Analyse des SDSC-BW ergab, dass bereits ein relativ aufwandsarmer Ansatz die Verlässlichkeit der Absatzvorhersagen substantiell (circa 37 Prozent) verbessern kann. Eine Integration dieses ersten Schrittes in die Produktionsplanung erscheint vergleichsweise einfach. Durch die Quantifizierung zusätzlicher, den Domänen-experten teilweise bereits bekannter, Einflüsse ist es darüber hinaus möglich, die Varianz weiter zu verringern.
Data Innovation Community
Industrie 4.0
Projektpartner
Ensinger, Smart Data Solution Center Baden-Württemberg
Ansprechpartner
Murat Malyemez, malyemez@sicos-bw.de
Zeitraum
Januar 2019 – September 2019